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Eltern-Wiki

Methodik

Alles, was du brauchst, um unsere Antworten zu prüfen und zu kritisieren.

Evidenzgrade

Jede Aussage auf dieser Seite trägt einen von vier Graden. Er sagt, wie gut die Aussage belegt ist, nicht, wie wichtig sie ist.

Grad Bedeutung
Starke Evidenz Systematische Reviews oder Meta-Analysen mit konsistentem Ergebnis, oder amtliche Empfehlungen und Leitlinien, die darauf beruhen. Eine einzelne Studie reicht dafür nie, auch eine große randomisierte nicht.
Moderate Evidenz Kohorten- und Beobachtungsstudien mit konsistentem Bild, oder Leitlinien, die auf Expertenkonsens ohne randomisierte Studien beruhen.
Schwache Evidenz Einzelne kleine Studien, Querschnittsdaten, oder Übertragung aus anderen Altersgruppen oder Fragestellungen.
Keine Evidenz Es gibt keine Studie zu der Behauptung, nur Tradition, Einzelmeinung oder Plausibilität. Oder die Studienlage widerspricht ihr.

Das ist eine vereinfachte Form des GRADE-Systems, das in medizinischen Leitlinien üblich ist. Wir verzichten auf die feineren Abstufungen, weil sie für Eltern im Alltag nichts entscheiden. Im Zweifel vergeben wir den niedrigeren Grad.

Der Grad im Kasten oben auf einer Antwortseite ist der Grad der Aussage, die die Kurzantwort trägt. Die einzelnen Aussagen darunter können höher oder niedriger liegen.

Der Grad bewertet immer den Satz, der in der Aussage steht: Eine geprüfte Behauptung ohne Studie trägt „keine Evidenz“; unsere Feststellung, dass ein Nachweis fehlt, trägt den Grad der Quelle, die das feststellt. Der Text sagt jeweils, ob nichts untersucht wurde oder ob untersucht und nichts gefunden wurde.

„Keine Evidenz“ heißt nicht „falsch“. Es heißt, dass niemand es untersucht hat. Wir schreiben das hin, statt eine Antwort zu erfinden.

Quellenregeln

Antworten entstehen nur aus Quellen auf unserer öffentlichen Quellenliste. Die Liste hat drei Stufen.

  1. Amtliche Stellen und Leitlinien. Ständige Impfkommission, Robert Koch-Institut, Paul-Ehrlich-Institut, AWMF-Leitlinien, Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (vormals Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung), Bundesinstitut für Risikobewertung, Deutsche Gesellschaft für Ernährung, Gemeinsamer Bundesausschuss, Netzwerk Gesund ins Leben, Fachgesellschaften mit veröffentlichter Methodik wie DGKJ, DGSPJ, ESPGHAN, AAP, AASM, NICE, WHO.
  2. Systematische Reviews und Meta-Analysen. Cochrane und Übersichtsarbeiten in Fachzeitschriften mit Peer-Review.
  3. Primärstudien und narrative Übersichten. Einzelne Studien mit DOI in Fachzeitschriften mit Peer-Review. Sie tragen nie allein den Grad „starke Evidenz“. Übersichtsartikel ohne systematische Suche zählen ebenfalls hierher und tragen höchstens „schwache Evidenz“.

Ausgeschlossen sind Blogs, Foren, Elternmagazine, Herstellerseiten, Apotheken-Ratgeber, Presseartikel, Wikipedia und Bücher ohne Quellenangaben. Sie können den Weg zu einer Primärquelle zeigen, sind aber selbst nie Quelle.

Jede Quelle wird mit Abrufdatum eingetragen. Eine Quelle kommt erst auf die Liste, wenn ein Mensch sie geöffnet, gelesen und freigegeben hat. Von der KI vorgeschlagene Quellen sind bis dahin als „vorgeschlagen“ markiert und dürfen von veröffentlichten Antworten nicht verwendet werden.

Wenn Leitlinien verschiedener Länder sich widersprechen, gilt die deutsche Empfehlung als Referenz, und die Abweichung wird im Text benannt. Widersprechen sich zwei deutsche Leitlinien, gilt die aktuellere Leitlinie der höheren Entwicklungsstufe, die die Frage systematisch untersucht hat; verweist eine Leitlinie für eine Teilfrage ausdrücklich auf eine andere, gilt dort die verwiesene. Abweichungen und Sondervoten werden im Text benannt.

Welche Fragen zuerst

Wir können nicht alles auf einmal beantworten. Jede Kandidatenfrage bekommt drei Werte von 1 bis 3:

  • Häufigkeit: Wie oft stellen Eltern die Frage? Grundlage sind Frageverzeichnisse von Kinderarztpraxen, Beratungstelefonen und Suchmaschinen.
  • Schadenspotenzial: Was passiert, wenn Eltern eine falsche Antwort glauben? Eine falsche Antwort zu Fieber unter drei Monaten ist gefährlich, eine zu Schluckauf nicht.
  • Evidenzverfügbarkeit: Gibt es belastbare Quellen, oder wäre die Antwort ohnehin „wir wissen es nicht“?

Das Produkt der drei Werte ordnet die Warteliste. Fragen mit hohem Schadenspotenzial kommen deshalb auch dann früh, wenn sie seltener gestellt werden.

Die Warteliste steht offen unter Warteliste: jede Frage mit ihrer Priorität, dem Stand der Arbeit und der Angabe, woher sie kommt.

Woher die Fragen kommen: aus der Redaktion, von Leserinnen und Lesern über das Formular Frage einreichen, aus dem Assistenten, wenn er eine Frage nicht beantworten konnte, und aus Einsprüchen, wenn dabei eine neue Frage sichtbar wird.

Eingereichte Fragen landen nicht automatisch in der Warteliste. Wir fassen ähnlich formulierte Fragen zusammen, zählen, wie oft eine Frage gestellt wurde, und ein Mensch entscheidet, ob daraus ein Eintrag wird, welchen Typ er bekommt und wie die drei Werte gesetzt werden. Die Frage in der Warteliste ist dabei immer unsere Formulierung, nie der eingereichte Wortlaut; so bleibt die Liste lesbar, und niemand findet dort versehentlich eigene Angaben wieder.

Die vollständige, aktuelle Liste steht unter Warteliste.

Wie eine Antwort entsteht und geprüft wird

  1. Entwurf. Eine KI recherchiert entlang der Quellenregeln und schreibt einen Entwurf, in dem jede Behauptung als eigene Aussage mit Quelle und Evidenzgrad steht. Die Anleitung dafür steht in docs/REDAKTION.md im Repository.
  2. Automatische Prüfung. Ein Skript prüft, dass jede Aussage mindestens eine zugelassene Quelle hat, dass „starke Evidenz“ nur mit Leitlinie oder systematischem Review vergeben ist, dass alle Pflichtabschnitte vorhanden sind und dass Versionsnummer und Änderungshistorie stimmen. Ohne grünes Ergebnis wird nichts gebaut.
  3. Prüfung durch einen Menschen. Maximilian Marowsky liest den Entwurf, öffnet jede Quelle und prüft jede Aussage gegen die Quelle. Dieser Schritt ist nicht automatisierbar. Er prüft als Person ohne medizinische Ausbildung, und deshalb steht unter jeder Antwort, ob zusätzlich eine Fachperson daraufgeschaut hat.
  4. Fachliche Prüfung. Eine Fachperson aus dem passenden Gebiet liest die Antwort gegen und hält ihr Ergebnis fest: freigegeben, mit Auflagen oder abgelehnt. Das ist keine Freigabe, sondern eine Beratung: Veröffentlicht wird weiterhin von der Redaktion, aber eine abgelehnte Antwort bleibt unveröffentlicht, bis sie geändert und erneut geprüft ist. Gibt es ein Fachreview, steht unter der Kurzantwort „Fachlich geprüft von“ mit Name, Fachgebiet und Datum; gibt es keines, steht dort „Redaktionell geprüft, noch ohne Fachreview“. Wer heute mitwirkt und wer gesucht wird, steht unter Beirat und Redaktion.
  5. Veröffentlichung. Erst dann wird die Antwort mit Prüfdatum, Versionsnummer und Änderungshistorie sichtbar.
  6. Wiedervorlage. Jede Antwort hat ein Datum für die nächste planmäßige Prüfung, in der Regel zwölf Monate nach der letzten. Ist es überschritten, zeigt die Seite das an.

Jede Änderung an einer veröffentlichten Antwort erhöht die Versionsnummer und nennt Grund und Auslöser in der Historie am Seitenende. Unsere Inhalte liegen in einem Git-Repository mit vollständiger Versionsgeschichte; jede Änderung ist auf der Antwortseite in der Versionshistorie sichtbar.

Einsprüche. An jeder Aussage steht ein Link „Einspruch oder Ergänzung“. Wir brauchen dazu eine Quelle nach den Quellenregeln, sonst können wir nichts prüfen. Jeder Einspruch wird gesichtet, als Gutachten geprüft und mit Begründung entschieden; alle Entscheidungen stehen mit Datum und Begründung unter Einsprüche. Wie das im Einzelnen abläuft, steht im Abschnitt „Einspruch“. Wer eine Entscheidung getroffen hat, steht im jeweiligen Gutachten. Die Regeln, an die sich alle Beteiligten dabei halten, stehen im Abschnitt „Redaktionsstatut“.

Einspruch

An jeder Aussage steht ein Link „Einspruch oder Ergänzung“. Zwei Dinge kannst du melden: einen Einspruch, wenn die Aussage falsch ist oder die angegebene Quelle sie nicht trägt, und eine Ergänzung, wenn eine Studie oder ein wichtiger Aspekt fehlt.

Eine Quelle ist Pflicht, und es gelten dieselben Regeln wie für unsere eigenen Quellen: amtliche Stellen und Leitlinien, systematische Übersichten, Primärstudien mit DOI. Ohne prüfbare Quelle ist ein Einspruch eine Meinung, und Meinungen ändern hier keine Aussage.

So geht es weiter:

  1. Sichtung. Wir legen deinen Einspruch als Gutachten an. Ab da erscheint er unter Einsprüche als „in Prüfung“, für dich und für alle.
  2. Quellenprüfung. Wir öffnen deine Quelle, bestimmen ihren Typ und ihre Stufe und halten fest, was sie tatsächlich sagt.
  3. Bewertung. Trägt die Quelle deinen Einspruch ganz, teilweise oder gar nicht?
  4. Entscheidung. Angenommen, teilweise angenommen oder abgelehnt, jeweils mit Begründung und Datum. Ändert sich dadurch eine Antwort, erhöht sich ihre Versionsnummer und die Historie nennt den Auslöser „Einspruch“.

Alle Entscheidungen stehen unter Einsprüche, auch die ablehnenden. Deine Begründung und deine Quelle werden dabei veröffentlicht, deine E-Mail-Adresse nie. Solange ein Gutachten noch entsteht, steht es dort als „in Prüfung“; du siehst also auch, was gerade offen ist.

Was wir nicht tun: Wir diskutieren nicht öffentlich über Einsprüche, wir benachrichtigen dich nicht automatisch, und kein Sprachmodell entscheidet über einen Einspruch. Das Gutachten schreiben Menschen, unterstützt von KI bei der Recherche.

Möchtest du deinen Einspruch zurückziehen, schreib uns an die Adresse im Impressum; wir löschen ihn dann aus der Datenbank und von der Website. In der Versionsgeschichte unseres Repositories bleibt der Eintrag erhalten; das lässt sich nicht rückgängig machen.

Wie wir Quellen im Blick behalten

Eine Antwort ist so gut wie ihre Quellen, und Quellen altern. Eine Leitlinie läuft ab, eine Studie wird zurückgezogen, eine Behördenseite ändert still einen Satz. Damit das nicht erst auffällt, wenn ein Prüfdatum abläuft, sieht einmal pro Woche ein automatischer Lauf nach: jeden Montagmorgen, über alle Quellen der Quellenliste und alle Antworten.

Was jede Woche geprüft wird

  • Hat sich der Text einer Quelle geändert? Wir merken uns von jeder Quelle einen Fingerabdruck ihres Textes und vergleichen ihn mit der Woche davor. Ändert er sich, sehen wir nach, was anders ist.
  • Wurde eine Studie zurückgezogen oder korrigiert? Für jede Quelle mit DOI fragen wir bei Crossref nach Rücknahmen, Korrekturen und Zweifelsmitteilungen.
  • Ist eine Leitlinie abgelaufen? Leitlinien der AWMF gelten in der Regel fünf Jahre ab ihrem Stand. Wir rechnen nach und melden es, bevor die Frist abläuft, und noch einmal, wenn sie abgelaufen ist.
  • Ist etwas Neues erschienen? Zu Fragen, bei denen die Studienlage in Bewegung ist, haben wir eine Suche in PubMed hinterlegt, die nach neuen systematischen Übersichtsarbeiten und Meta-Analysen sucht. Und wir lesen den Feed des Epidemiologischen Bulletins des Robert Koch-Instituts, in dem die Ständige Impfkommission ihre Empfehlungen veröffentlicht.

Was mit einem Befund passiert

Jeder Befund wird ein öffentlicher Vorgang in unserem Repository. Ein Mensch sieht nach, was sich tatsächlich geändert hat. Betrifft es eine Aussage, die wir belegen, markieren wir die Antwort als prüfungsfällig, und auf der Antwortseite steht ab dann ein Hinweis mit dem Grund. Dann prüfen wir die betroffenen Aussagen neu gegen die geänderte Quelle. Erst wenn das erledigt ist, geben wir Entwarnung: der Hinweis verschwindet, und die Antwort bekommt ein neues Prüfdatum. Hat sich dabei der Text geändert, steht das mit dem Auslöser „Quellenupdate“ in der Versionshistorie am Ende der Antwort.

Wichtig: Wir ändern nichts automatisch. Der Lauf findet Veränderung, er beurteilt sie nicht, und er schreibt keine Antwort um. Das tut ein Mensch, der die Quelle öffnet und liest.

Was der Hinweis auf einer Antwortseite bedeutet

„Zu dieser Antwort liegt ein Quellenupdate vor“ heißt nicht, dass die Antwort falsch ist. Es heißt: An einer Quelle hat sich etwas getan, und wir haben noch nicht abschließend geprüft, was das für die Antwort bedeutet. Wir zeigen dir das lieber, als es abzuwarten. Bis die Prüfung erledigt ist, gilt die Antwort in der Fassung, die dort steht.

Was dieses Verfahren nicht kann

Es findet Veränderung, keinen Widerspruch. Eine Quelle, die seit Jahren unverändert danebenliegt, fällt hier nicht auf. Dafür gibt es die planmäßige Prüfung mit Datum und den Einspruch. Und es sieht nur nach, was maschinenlesbar ist: ob eine Leitlinie im Register als „in Überarbeitung“ geführt wird, steht auf einer Seite, die sich nicht auslesen lässt, und muss von Hand nachgesehen werden.

Redaktionsstatut

Dieser Text ist unsere Selbstbindung. Für dich als Leserin ist er die Antwort auf die Frage, warum du uns glauben solltest; für alle, die hier mitwirken, ist er verbindlich. Wer davon abweicht, begründet das öffentlich oder hört auf mitzuwirken.

Unabhängigkeit

Niemand bezahlt dafür, dass etwas hier steht oder nicht steht. Es gibt keine Werbung, keine Affiliate-Links, keine gesponserten Inhalte und keine bezahlten Kooperationen. Wir nehmen kein Geld von Herstellern von Babynahrung, Arzneimitteln, Impfstoffen, Spielzeug oder Pflegeprodukten, weder für Inhalte noch für den Betrieb. Wir nehmen kein Geld an, das an eine inhaltliche Bedingung geknüpft ist, und auch keines, das an eine Erwartung geknüpft ist, die niemand ausspricht.

Die Seite wird bisher privat finanziert. Sollte sich das ändern, steht es hier und unter „Über“, bevor das erste Geld fließt, mit Betrag, Geber und Zweck.

Interessenkonflikte

Wer an den Inhalten mitwirkt, erklärt seine Bindungen. Das gilt für die Redaktion genauso wie für Fachreview und Beirat.

  • Erklärt werden die letzten drei Jahre: Anstellungen, Beratungs- und Gutachtertätigkeiten, Vortrags- und Autorenhonorare, Forschungsförderung, Beteiligungen und Eigentum, Ämter und Mitgliedschaften.
  • Die Erklärung wird einmal im Jahr erneuert. Das Datum der letzten Erklärung steht unter Beirat und Redaktion, zusammen mit den erklärten Bindungen.
  • Liegt keine Erklärung vor, steht dort „Erklärung steht aus“. Wir schreiben nicht „keine Interessenkonflikte“, solange niemand das erklärt hat.
  • Wer zu einem Thema einen Konflikt hat, prüft zu diesem Thema nicht. Betrifft der Konflikt eine einzelne Antwort, prüft die Person diese Antwort nicht; betrifft er ein ganzes Gebiet, prüft sie das Gebiet nicht.
  • Ein Interessenkonflikt ist kein Vorwurf. Nicht erklärt zu haben, schon.

Wer entscheidet was

  • Die Redaktion entscheidet. Sie prüft Entwürfe gegen die Quellen, setzt den Status, veröffentlicht und trägt die Verantwortung für jeden Satz.
  • Das Fachreview berät. Eine Fachperson liest eine Antwort gegen und hält ihr Ergebnis fest. Ein Fachreview veröffentlicht nichts und nimmt nichts vom Netz; hält es eine Antwort für nicht vertretbar, bleibt sie unveröffentlicht, bis sie geändert und erneut geprüft ist.
  • Der Beirat prüft die Methodik, einmal im Jahr: Evidenzgrade, Quellenregeln, Prüfprozess, Umgang mit Einsprüchen. Er entscheidet nicht über einzelne Formulierungen und nicht über einzelne Antworten.
  • Widerspricht eine dieser Instanzen einer anderen, wird der Widerspruch sichtbar gemacht, nicht ausgeglichen.

Fehler

Wir machen Fehler, und wir machen sie sichtbar. Jede Änderung an einer veröffentlichten Antwort erhöht ihre Versionsnummer und nennt Grund und Auslöser in der Änderungshistorie am Seitenende. Eine falsche Aussage wird nicht still gelöscht und nicht still umgeschrieben; jede Fassung steht mit Grund und Datum in der Änderungshistorie am Seitenende.

Einsprüche

Wer eine Aussage für falsch hält oder eine fehlende Studie kennt, kann an genau dieser Aussage widersprechen. Wie das abläuft, steht im Abschnitt „Einspruch“. Jede Entscheidung wird veröffentlicht, auch die ablehnende, mit Begründung und Datum, und sie nennt die Personen, die sie getroffen haben — namentlich nur, wer öffentlich mitwirkt.

Redaktion und Betreiberin

Betreiberin der Seite ist die Animals of Cologne GbR; sie steht im Impressum und trägt Kosten, Technik und Haftung. Über Inhalte entscheidet sie nicht. Die redaktionelle Entscheidung liegt bei der Redaktion, und wer dort mitwirkt, steht unter Beirat und Redaktion.

Diese Trennung ist zurzeit schwach: Einer der beiden Gesellschafter der Betreiberin redigiert; die Betreiberin entscheidet nicht über Inhalte. Wir schreiben das hin, statt es hinter einer Formulierung zu verstecken. Was die Trennung heute trägt, sind nicht Personen, sondern Verfahren: jede Aussage mit Quelle, jede Änderung mit Historie, jeder Einspruch mit veröffentlichter Entscheidung, jede Bindung erklärt. Ändert sich die Betreiberstruktur, steht es hier zuerst.

Was wir nicht tun

  • Keine Diagnosen und keine individuellen Therapieempfehlungen. Wir beschreiben, was die Studienlage zu einer Frage sagt. Ob es auf dein Kind zutrifft, entscheidest du mit deiner Kinderärztin oder deinem Kinderarzt.
  • Keine Dosierungen über das hinaus, was amtliche Empfehlungen und Packungsbeilagen sagen.
  • Keine Werbung, keine Affiliate-Links, keine Sponsoren. Niemand bezahlt dafür, dass etwas hier steht oder nicht steht; die vollständige Regel steht im Abschnitt „Redaktionsstatut“.
  • Keine alternativmedizinischen Empfehlungen. Homöopathie, Bachblüten und Ähnliches kommen nur als geprüfte Behauptung vor, mit Quelle zur Evidenzlage.
  • Kein Glätten. Wenn die Studienlage dünn oder widersprüchlich ist, steht das da.
  • Kein Tracking außer einer cookielosen Zählung von Seitenaufrufen, siehe Datenschutz.

Unabhängigkeit und Geld

Betrieben wird die Seite von der Animals of Cologne GbR (siehe Impressum). Die laufenden Kosten trägt die Betreiberin aus eigenen Mitteln; es gibt keine Werbung, keine Sponsoren, keine Kooperationen. Es gibt auch keine Affiliate-Links, keine gesponserten Inhalte und kein Geld aus der Pharma-, Babynahrungs- oder Spielzeugindustrie.

Für die Zukunft kommen drei Wege infrage: freiwillige Unterstützung, eine Lizenz für Praxen und Kassen, die unsere Antworten einbinden, und Förderung durch Stiftungen oder öffentliche Programme. Ausgeschlossen bleiben Werbung, gesponserte Inhalte und eine Bezahlschranke vor Antworten: Eine Antwort, die man erst nach Zahlung liest, erreicht die Eltern nicht, die sie am dringendsten brauchen.

Was das im Einzelnen heißt, welche Kosten anfallen und wann wir die Beträge veröffentlichen, steht auf der Seite Finanzierung.